Wie ein Narzisst wirklich denkt und fühlt
Warum ein Narzisst dich besser versteht, als dir lieb ist
Der größte Mythos über Narzissten ist, dass sie wenig bis keine Empathie besitzen. Doch ein Narzisst weiß ziemlich genau, was im anderen vorgeht. Genau das macht es so schwer, einen Narzissten zu erkennen und zu entlarven. Er benutzt seine Empathie als Werkzeug, um seinen wahren Charakter zu verschleiern.
Es ist genau dieser Umstand, der einen Narzissten von anderen Menschen unterscheidet. Während ein „normaler“ Mensch Empathie als Mitgefühl erlebt und sich mit seinem Gegenüber verbunden fühlt, ist das beim Narzissten nicht der Fall. Für ihn ist Empathie lediglich ein Mittel, um andere zu lesen und zu lenken.
Doch warum ist das so?
Um das zu verstehen, muss man begreifen, dass für einen Narzissten Mitgefühl gleichbedeutend mit Selbstmitleid ist. Obwohl Narzissten gerne Mitgefühl von anderen einfordern, sind sie selbst nur zu ichbezogenem Selbstmitleid fähig. Während sie ausgiebig im eigenen Selbstmitleid schwelgen, verachten sie genau dieses Verhalten bei anderen.
Genau deshalb haben Narzissten auch kein Verständnis dafür, wenn es dir schlecht geht. Anstatt Mitgefühl zu empfinden, nehmen sie an, dass du dich selbst bemitleidest – und in ihren Augen hast du dazu kein Recht. Mehr noch: Es nervt sie.
Sie sagen dann Dinge wie:
- Stell dich nicht so an!
- Dein Jammern nervt!
- Pech gehabt!
- Selber schuld!
- Heul doch!
Du musst verstehen, dass ein Narzisst in seiner Hybris davon überzeugt ist, alles und jeden vollständig zu durchschauen. Dabei überträgt er seine eigene egozentrische Weltsicht auf andere Menschen und deutet deren Motive und Handlungen so, wie er selbst denken, fühlen und handeln würde.
Ein Narzisst lebt in einer vermeintlichen Welt, in der jeder nur an sich denkt. Warum also sollte ausgerechnet er der Einzige sein, der Rücksicht auf andere nimmt?
Ein Zirkelschluss, geboren aus seiner eigenen Ignoranz – und zugleich eine Rechtfertigung für alles.
Und nicht der einzige, wie wir noch sehen werden …
„Wenn du verstehen willst, warum sich ein Narzisst so verhält, musst du zuerst verstehen, wie er denkt.“
- Wie ein Narzisst wirklich denkt und fühlt
- Warum sich bei ihm immer alles um ihn dreht
- Warum du für ihn kein eigenständiger Mensch bist
- Warum deine Gefühle und Gedanken für ihn keine Bedeutung haben
- Warum du von ihm niemals echte Wertschätzung bekommst
- Warum seine Bedürfnisse immer an erster Stelle stehen
- Warum für ihn andere Regeln gelten als für dich
- Warum er alles tut, um zu bekommen, was er will
- Warum du für ihn nur ein Mittel zum Zweck bist
- Kostenlose telefonische Ersthilfe
Warum sich bei ihm immer alles um ihn dreht
Denkweisen des Narzissten verstehen
1. Ein Narzisst hat den Zwang, ALLES mit sich in Beziehung zu setzen
Um die Denkweise eines Narzissten zu verstehen, musst du begreifen, dass er den inneren Zwang hat, alles auf sich zu beziehen. Ein Narzisst kann den Gedanken an sich selbst nicht loslassen. Er ist kaum in der Lage, über Dinge oder Menschen nachzudenken, ohne am Ende wieder bei sich selbst zu landen.
Ein Narzisst nimmt alles – im wahrsten Sinne des Wortes – persönlich.
Das erkennst du auch daran, dass selbst einfache, scheinbar harmlose Aussagen deinerseits bereits Abwehrreaktionen auslösen können. Ein Narzisst interpretiert solche Aussagen schnell als Angriff und reagiert entsprechend empfindlich:
- Wenn du das besser kannst, dann mach du es doch!
- Als ob du es besser wissen würdest …
- Jetzt freust du dich bestimmt, dass ich einen Fehler gemacht habe.
Für ihn ist es völlig unerheblich, was andere Menschen tun, sagen oder empfinden – in seinen Augen hat es immer etwas mit ihm zu tun. Er führt das Verhalten anderer grundsätzlich auf sich selbst zurück.
Typische Gedanken eines Narzissten:
- Der macht das nur, weil er neidisch auf mich ist.
- Er erträgt die Wahrheit nicht – die ich kenne.
- Das hat er nur geschafft, weil ich ihm geholfen habe.
- Allein kann er nichts – im Gegensatz zu mir.
- Ich hätte das besser gemacht.
- Das hat er gar nicht verdient – ich schon.
- Ich habe ihn und seine Masche längst durchschaut.
- Der ist undankbar – schließlich steht er in meiner Schuld.
Dieser Mechanismus greift sogar dann, wenn eine Situation objektiv nichts mit ihm zu tun hat.
Stell dir vor, du erzählst deinem narzisstischen Partner, dass sich ein Bekannter ein neues, teures Auto gekauft hat. Sofort verzieht er das Gesicht und sagt: Wenn er selbst keine Haare mehr hätte, würde er sich auch so ein Auto kaufen.
Narzissten vergleichen sich ständig. Wenn andere etwas haben, das ihnen vermeintlich fehlt, empfinden sie Frust, Neid und Missgunst. Und sobald diese Gefühle auftauchen, folgt oft unmittelbar der Impuls, das Ganze abzuwerten.
Denn Narzissten fällt es schwer, sich ehrlich für andere zu freuen – vor allem dann, wenn deren Glück nichts mit ihnen selbst zu tun hat.
Ein weiteres Beispiel:
Du bekommst eine Gehaltserhöhung. Du freust dich – und dein narzisstischer Mann zunächst auch. Doch plötzlich sagt er, dass du ihn jetzt zum Essen einladen musst, weil du diese Gehaltserhöhung ohne ihn niemals bekommen hättest.
Verstehe: Narzissten vereinnahmen alles für sich – mit einer einzigen Ausnahme: Misserfolg.
Dass dein Erfolg auf deiner eigenen Leistung beruht, kann ein Narzisst nur schwer akzeptieren. Er muss ihn entweder für sich beanspruchen – oder abwerten. Und wenn beides nicht möglich ist, wird er erklären, dass du einfach nur Glück hattest oder dich unfairer Mittel bedient hast.
Warum du für ihn kein eigenständiger Mensch bist
Sondern nur eine Erweiterung seiner Selbst.
2. Ein Narzisst sieht in dir nur, was er nicht ist.
Ein Narzisst ist nicht in der Lage, dir eine eigene, unabhängige Position zuzugestehen – ohne daraus eine Unterstellung zu machen. Für ihn ist deine Haltung niemals einfach nur deine Haltung, sondern immer Teil einer versteckten Agenda, die letztlich mit ihm zu tun hat.
Wenn du zum Beispiel etwas tust, das er nicht mag, dann tust du es in seinen Augen, um ihn zu ärgern oder zu provozieren.
Wenn du etwas sagst, dem er nicht zustimmt, dann ist das für ihn kein Ausdruck deines echten Standpunkts – sondern lediglich der Versuch, ihm zu widersprechen.
Und wenn du etwas für ihn tust, dann nicht aus freien Stücken, sondern weil du es ihm schuldest oder weil er es verdient hat – selbst dann, wenn er nichts dafür getan hat.
Verstehe: In der Wahrnehmung eines Narzissten tust du niemals etwas für dich selbst. Du tust Dinge entweder für ihn oder wegen ihm.
Im Grunde nimmt er deine Existenz überhaupt nur insofern wahr, als sie mit ihm in Verbindung steht. Du bist in seinen Augen kein eigenständiger Mensch – sondern eine Art Erweiterung seiner selbst.
Die Weltsicht eines Narzissten ist extrem ich-zentriert – beinahe grotesk.
Jeder Gedanke beginnt und endet bei ihm.
Alles wird durch seine Perspektive gefiltert.
Und letztlich kreist alles nur um eines: ihn selbst.
Warum deine Gefühle und Gedanken für ihn keine Bedeutung haben
Wie ein Narzisst dich wahrnimmt
3. Warum ein Narzisst dich nicht ernst nimmt
Narzissten messen mit zweierlei Maß. Bis zu einem gewissen Grad ist das menschlich – doch bei Narzissten nimmt es extreme Ausmaße an:
- Er macht nichts falsch, du alles.
- Er ist zu gut für dich, du bist nicht gut genug.
- Du bist für seine Bedürfnisse verantwortlich – er jedoch nicht für deine.
- Wenn er wütend wird, hast du ihn dazu gebracht. Wenn du wütend bist, ist das allein dein Problem.
- Wenn du ihn kritisierst, hast du kein Recht dazu – denn aus seiner Sicht stimmt deine Kritik ohnehin nicht.
- Wenn er dich kritisiert, hat er jedes Recht dazu – schließlich ist es „die Wahrheit“, mit der du nicht umgehen kannst.
- Wenn er dein Verhalten als unfair oder respektlos empfindet, ist das für ihn eine Tatsache.
- Wenn er sich dir gegenüber unfair oder respektlos verhält, dann hat er in seinen Augen einen guten Grund – weil du es „verdient“ hast.
Für einen Narzissten begegnest du ihm niemals auf Augenhöhe. Du bist in seiner Wahrnehmung nicht gleichwertig, sondern unterlegen. Im Grunde gesteht er dir nicht einmal eine eigene, gültige Meinung zu.
Verstehe: Ein Narzisst ist überzeugt davon, dich vollständig durchschaut zu haben. Deshalb glaubt er, deine Gedanken, Absichten und Motive besser zu kennen als du selbst.
Und genau deshalb kann er auch problemlos für dich sprechen.
In seinen Augen sogar besser, als du es je könntest …
Verstehst du jetzt, warum er dich nicht ernst nimmt?
Warum du von ihm niemals echte Wertschätzung bekommst
Die Gedankenlosigkeit eines Narzissten
4. Ein Narzisst kennt keine Dankbarkeit.
Ein Narzisst nimmt und nimmt. Und er tut das mit einer Selbstverständlichkeit, die erschreckend ist – ohne je darüber nachzudenken, was andere dafür getan haben, um ihm das zu ermöglichen.
Er sieht nicht, wie viel Arbeit, Mühe oder Verzicht hinter einer Sache steckt – weil er selbst nichts dazu beigetragen hat. Die Leistung anderer interessiert ihn nicht. Sie hat für ihn keinen inneren Wert.
Für ihn zählt nur eines: dass seine Bedürfnisse erfüllt werden – und zwar möglichst schnell.
Wie das geschieht, spielt keine Rolle.
Wenn du einem Narzissten zum Beispiel einen Urlaub finanzierst, denkt er nicht daran, wie viel du dafür gearbeitet hast. Er denkt nicht darüber nach, dass er dir gegenüber Dankbarkeit empfinden könnte.
Er denkt nur daran, wie sehr er sich auf den Urlaub freut.
Und oft ist sogar das Gegenteil der Fall: In seiner Wahrnehmung hat er diesen Urlaub verdient. Vielleicht, weil der letzte schon lange her ist. Oder weil du in seinen Augen etwas gutzumachen hast. Und dann ist dieser Urlaub schlicht das Mindeste, was du tun kannst.
Ein Narzisst sieht dein Zutun nicht. Es ist für ihn so selbstverständlich, dass es ihm nicht einmal bewusst wird.
Verstehe: Narzissten empfinden keine Dankbarkeit, weil sie tief in sich überzeugt sind, dass ihnen alles bereits zusteht.
Sie tun nichts, um sich etwas zu verdienen – weil sie glauben, dass es ihnen ohnehin gehört. Ihr Handeln richtet sich nicht darauf, etwas zu erarbeiten, sondern darauf, sich das zu nehmen, was sie bereits als ihr Eigentum betrachten.
In der inneren Welt eines Narzissten gilt:
Alles gehört ihm.
Alles steht ihm zu.
Nichts ist wirklich deins.
Warum seine Bedürfnisse immer an erster Stelle stehen
und deine keinerlei Bedeutung haben
5. Der Sinn des Lebens eines Narzissten ist die Erfüllung seiner Bedürfnisse
Du kannst dir Narzissmus wie Egoismus auf Steroiden vorstellen. Für einen Narzissten zählt letztlich nur eines: die Erfüllung seiner eigenen Bedürfnisse.
Diese Bedürfnisse können ganz unterschiedlich sein. Dazu gehören zum Beispiel: Sex, Geld, Selbsterhöhung, Bewunderung, Dankbarkeit und Macht.
Wichtig ist zu verstehen, dass diese Bedürfnisse für einen Narzissten möglichst sofort befriedigt werden müssen. Es ist kein Wunsch, den man aufschieben kann – sondern ein innerer Drang, der unmittelbare Erfüllung verlangt.
Das führt dazu, dass Narzissten selten Umwege in Kauf nehmen. Sie handeln nach dem Prinzip: so viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Daraus entstehen oft paradoxe Situationen:
Wenn sich für einen Narzissten die Gelegenheit ergibt, ein Bedürfnis heimlich zu befriedigen, wird er sie nutzen – selbst dann, wenn das Risiko hoch ist, entdeckt zu werden. Statt vorausschauend zu handeln, nimmt er lieber später großen Aufwand in Kauf, um Spuren zu verwischen oder sich der Verantwortung zu entziehen.
Dass es möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt eine bessere, risikoärmere Gelegenheit gegeben hätte, spielt für ihn keine Rolle.
Ebenso wichtig ist: Seine Bedürfnisse sind impulsiv.
Sie sind instabil und können sich von einem Moment auf den nächsten verändern. Was er heute unbedingt will, kann morgen bereits bedeutungslos sein. Das Bedürfnis ist immer nur eine Momentaufnahme seines aktuellen Verlangens.
Genau das macht Narzissten so unberechenbar.
Wenn du ihm zum Beispiel eine Freude machen willst und ihm einen Wunsch erfüllst, den er vor ein paar Tagen geäußert hat, kann es gut sein, dass er keinerlei Freude empfindet – geschweige denn Dankbarkeit zeigt.
In seiner inneren „Bedürfnishierarchie“ spielt dieser Wunsch längst keine Rolle mehr.
Nehmen wird er es trotzdem.
Warum für ihn andere Regeln gelten als für dich
Und er darf sie jederzeit brechen.
6. Regeln existieren nur für andere
Verstehe: Für Narzissten haben Regeln keinen festen Wert. Sie gelten nur dann, wenn sie ihnen selbst einen Vorteil verschaffen – andernfalls sind sie ausschließlich für andere gedacht.
In der Wahrnehmung eines Narzissten sind Regeln nur dann „gültig“, wenn sie ihm helfen, seine Ansprüche und Bedürfnisse durchzusetzen. Sobald Regeln jedoch sein Gefühl, im Recht zu sein, einschränken, werden sie als unfair, ungerecht – und damit als bedeutungslos – abgewertet.
Da Narzissten grundsätzlich mit zweierlei Maß messen, gelten für ihren Partner andere Maßstäbe als für sie selbst. Streng genommen existieren überhaupt keine festen Regeln – denn sie werden je nach Situation so ausgelegt oder verändert, dass sie dem Narzissten nützen.
Typische Beispiele:
- Wenn du einen Freund triffst, ist das „nicht in Ordnung“. Wenn er sich mit einer Freundin trifft, ist daran „nichts dabei“.
- Wenn er dir verletzende Dinge sagt, sollst du das aushalten – schließlich sei es die „Wahrheit“. Wenn du etwas sagst, das er nicht hören will, reagiert er wütend oder straft dich mit Ignoranz.
- Wenn du verletzt bist, „stellst du dich an“ – du seist zu emotional oder selbstmitleidig. Wenn er sich verletzt fühlt, ist es eine „Unverschämtheit“, die er dir lange nachträgt und nicht vergisst.
Regeln sind für ihn kein verbindlicher Rahmen – sondern ein Werkzeug.
Ein Werkzeug, das er jederzeit so einsetzt oder verändert, wie es ihm gerade nützt.
Warum er alles tut, um zu bekommen, was er will
Es gibt keine Grenzen, nur „haben wollen.“
7. Jedes Mittel ist erlaubt, wenn es der Erfüllung seiner Bedürfnisse dient
Narzissten haben kein Problem damit, ihre Bedürfnisse auf Kosten anderer zu erfüllen. Dabei sind nicht nur kleine Tricks oder Täuschungen erlaubt – sondern alles, was ihnen Mühe, Zeit und Aufwand erspart und sie schneller ans Ziel bringt.
Du musst verstehen: Ein Narzisst ist überzeugt, dass er es längst verdient hat, dass seine Bedürfnisse erfüllt werden. In seiner Wahrnehmung steht es ihm zu – und genau deshalb erscheint ihm jedes Mittel als gerechtfertigt.
Ein Narzisst empfindet zum Beispiel:
- Weil du ihm ein Bedürfnis vorenthältst, das ihm „zusteht“, zwingst du ihn dazu, dich zu belügen.
- Weil er Dinge besser versteht, darf er dich manipulieren – damit du es „endlich begreifst“.
- Er darf dir etwas wegnehmen, weil du es seiner Meinung nach nicht wertschätzt und es bei dir „verschwendet“ wäre.
- Er darf dir wehtun, damit du aus seinen Augen „deine Fehler erkennst“.
Hinzu kommt, dass viele Narzissten den Prozess der Manipulation selbst genießen. Er lässt sie sich clever, überlegen und überlegen fühlen. Dieses Gefühl der Überlegenheit dient gleichzeitig als innere Rechtfertigung für ihr Verhalten.
- Er darf dich benutzen, weil du es mit dir machen lässt.
- Wenn du es nicht erkennst, bist du selbst schuld.
- Und wenn du leidest, dann hast du es „verdient“ – weil du in seinen Augen nicht genug wert bist.
So entsteht ein geschlossenes System aus Rechtfertigungen, in dem alles erlaubt ist – solange es ihm dient.
Warum du für ihn nur ein Mittel zum Zweck bist
Was er in dir wirklich sieht.
8. Menschen sind Werkzeuge, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen
Narzissten sind so stark ich-zentriert, dass sie andere Menschen nicht als gleichwertig wahrnehmen.
Es ist nicht nur ihre Selbstüberhöhung bei gleichzeitiger Abwertung anderer, die dich in ihren Augen unbedeutend erscheinen lässt. Entscheidend ist vielmehr: Du und deine Bedürfnisse kommen in ihren Überlegungen schlicht nicht vor.
Deine Wünsche sind für sie nicht wichtig – weil sie ihnen keine Aufmerksamkeit schenken.
Ein Narzisst denkt in erster Linie nur an sich.
Narzissten sind selbstgerecht – niemals selbstlos.
Sie tun nichts für ihren Partner, es sei denn, sie versprechen sich einen Vorteil davon. Selbst scheinbar selbstlose Handlungen sind für sie immer Mittel zum Zweck.
Narzissten handeln oft nach dem Prinzip des geringsten Aufwands. Sie investieren nur so viel, wie unbedingt nötig ist, um ihr Ziel zu erreichen – selten mehr.
Nur so viel wie nötig. So wenig wie möglich.
Deshalb neigen sie dazu, andere Menschen für ihre Zwecke einzuspannen.
Sie lassen andere für sich arbeiten, organisieren oder tragen. In ihrer Wahrnehmung ist genau das die Funktion anderer Menschen: ihnen zu dienen.
Andere sind für sie Erfüllungsgehilfen ihrer Bedürfnisse – vergleichbar mit einem Werkzeug.
Und genau deshalb empfinden sie auch keine Dankbarkeit.
Denn aus ihrer Sicht erfüllen andere lediglich ihren Zweck.
Oder bist du deinem Lappen dankbar, dass er den Boden wischt?
Und jetzt, wo du verstehst, wie ein Narzisst denkt, stellt sich nur noch eine Frage:
Was bedeutet das für dich – und wie kannst du dich schützen?
Wenn du merkst, dass dich diese Dynamik noch immer festhält und du alleine nicht weiterkommst, dann darfst du dir Unterstützung holen.
Genau dafür sind wir da. Wir bieten eine kostenfrei Ersthilfe an. Schreibe uns einfach und wir machen einen zeitnahen Termin aus. Keine versteckten Kosten, keine Verpflichtungen.
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